7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

Meine 7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank.
Um die Umwelt zu schonen, wollen wir alle bewusster und im Einklang mit ihr Leben. Doch wie funktioniert das und wie schaffen wir es, eine nachhaltigere Lebensweise in unseren Alltag zu integrieren. Am 5. Juni wurde wieder offiziell zu mehr Umweltbewusstsein aufgerufen. Doch unabhängig vom Weltumwelttag der am 5. Juni war, können wir jeden Tag nutzen, um Bewusst zu sein und zu handeln und daher habe ich dir ein paar Tipps zusammengestellt und wie es soll es anders sein, starten wir mit deinem Kleiderschrank.

Nachhaltigkeit beginnt im Kleiderschrank

1. Den eigenen Stil kennen

Stil, hat schon Trends kommen und gehen sehen. Wenn du weißt, welche Farben, Schnitte und Muster dir stehen und du deinen Typ und die Körperproportionen kennst, dann werden die Fehlkäufe der Vergangenheit angehören. Du sparst Geld und Ressourcen.

2. Qualität statt Quantität

Weniger ist manchmal mehr. Da traf Vivienne Westwood den Nagel auf den Kopf: „Kauft weniger, sucht es sorgfältig aus, lasst es beständig sein.“ Qualität statt Quantität ist ein häufiger Satz den ich in meinen Stilberatungen verwende. So erfreust du dich an schöner Kleidung mit tollen Materialien die deiner Haut schmeicheln und du hast viele Jahre etwas davon. Denn wir wissen ja, das einige Trends immer wiederkommen.

3. Gehe mit deiner Kleidung sorgfältig um

Ein schonender Umgang mit deiner Kleidung und sie wird es dir mit einer langen Lebensdauer danken. Es fängt als erstes mit der guten Aufbewahrung im Kleiderschrank an und hört bei der Reinigung auf. Meine Empfehlung: Zweimal im Jahr deinen Schrank komplett ausräumen und mit einem Tuch in Essigwasser getränkt reinigen. In der Zwischenzeit lüftet deine Kleidung ein wenig aus. Manchmal braucht es nicht immer einen Waschgang. Und wenn doch, dann bitte mit dem passenden Waschmittel und evtl. mit einem Wäschenetz. Überprüfe bei dem Waschprogramm für deine Oberbekleidung die Schleuderumdrehungen. Da reichen 400 Umdrehungen vollkommen. Keine Angst, sie kommt nicht nass raus. Bei jedem zu hohen Schleudervorgang setzt du, bei Kunstfasern, Microplastik frei und durch die zu hohe Reibung verliert das gute Stück an Qualität. Und da Schuhe das wichtigste am Outfit sind, gehören sie natürlich auch zum Pflegeritual dazu. Ein guter Schuh top gepflegt trägt dich viele Jahr durch die Welt.

4. Nur noch Lieblingsteile shoppen 

Bevor du ein Teil kaufst hinterfrage kritisch, was du dazu kombinieren und zu welchen Gelegenheiten du es tragen kannst. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, schlaf eine Nacht drüber und wenn du am nächsten Tag Antworten hast und es dir überhaupt nicht mehr aus dem Kopf geht – dann los, hol es dir. 

5. Nach nachhaltigen Basics suchen

Bei den Basics im Kleiderschrank fängt es an. Die Klassiker sind immer up to date und daher lohnt es sich in gute T-Shirts, Pullis & Jeans zu investieren. Sie sind mit vielen einzelnen Trends sehr gut zu kombinieren. Fair Fashion Label werden von Jahr zu Jahr mehr, so dass du deine Basisgarderobe nachhaltig aufbauen kannst.

6. Second Hand kaufen – eine gute Alternative

Individuelles und ausgefallenes findest du Second Hand. Du kannst besonders tolle Schnäppchen machen. Das tut deinem Geldbeutel gut und du sparst Ressourcen und schon somit die Umwelt. Und bei richtig gut sortierten Shops findest du sogar mega coole Designerteile die du Wiederrum mit Fairen Labels von heute kombinieren kannst. Andersherum funktioniert es natürlich auch – verkaufe deine aussortierte Kleidung im Second Hand oder auf den verschiedensten Online Flohmärkten.

7. Kleidung für besondere Anlässe leihen statt kaufen

Es gibt mittlerweile Plattformen, wie z.B. “rentrevolution“, wo du Kleidung ausleihen kannst. Ist doch mal eine coole Alternative – statt kaufen, leihen. Bei speziellen Anlässen wie Hochzeit, Galaauftritt oder auch zum Oktoberfest, lohnt es sich allemal. Wenn es hochkommt, trägst du diese Kleidung bestimmt nur ein oder zweimal im Jahr. Interessant ist das leihen Trends von vor 10 oder 20 Jahren. So kannst du es ausprobieren, ob es überhaupt deinem Stil entspricht, ohne das du etwas Neues dir anschaffen musstest.

Mit diesen Tipps möchte ich dir mein Motto „Nachhaltigkeit beginnt im Kleiderschrank“ ans Herz legen. Guter Style und Gutes tun beim Shoppen gehen Hand in Hand ineinander. Gib Fair Fashion eine Chance, gib unserer Umwelt eine Chance.

Alles Liebe, deine

Bianca Stäglich

PS: Seit dem 08. Mai gibt es einen Platz, der online für ein nachhaltigeres Leben inspiriert – Geschichten erzählend von Menschen als auch Brands, mit einer natürlichen Note – STOR-EY.com

4 Responses

  1. Ein gut aufbereiteter Artikel, dem ich voll zustimmen kann.
    Lustig finde ich den Tipp mit den Schleuderumdrehungen, den beherzige ich nämlich schon lange. Dies verhindert übrigens auch übermäßiges Kinittern und erspart mir oft das Bügeln.

    Liebe Grüße
    Erika

    1. Liebe Erika,
      vielen lieben Dank für deinen Zuspruch. Das freut mich sehr und auch, dass du das mit den Schleuderumdrehungen beherzigst. Ist aber doch noch ein sehr großes Thema was immer wieder angesprochen werden muss.
      Liebe Grüße zurück,
      Bianca

  2. Liebe Bianca,
    viele deiner Ratschläge befolge ich schon. Manchmal ist das ‘Problem’ des eigenen Stils allerdings, dass die Läden mit Trendteilen voll sind und du etwas ganz bestimmtes nicht finden kannst, weil es gerade nicht angesagt ist.
    Ansonsten halte ich es wie du: Wenn ich mir etwas absolut angesagtes kaufe, dann muss es mir so gut gefallen, dass es für mich persönlich auch in der nächsten Saison noch angesagt ist.
    Hab ein schönes Wochenende
    Nicole

    1. Hallo liebe Nicole, das freut mich zu lesen. In der Tat ist es einfacher wenn man den eigenen Stil kennt, so entstehen keine Fehlkäufe mit “Trend-Teilen”, die man zu Hause dann doch nicht mag oder man merkt, dass es irgendwie nicht zu einem passt. Für mich persönlich werde ich das “Leihen” mal ausprobieren. Ich wünsche dir einen schönen Wochenmitte und genieße die Sonne. Alles Liebe, Bianca

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